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Jingles für Webradios, DJs & vieles mehr

Willkommen bei jingle24.com

Was wäre ein Radiosender ohne Jingles? Was wäre ein DJ ohne das passende Intro? Und was wäre die nächste Party ohne ordentlichen Werbespot? Ganz egal, worum es geht: Als spezialisiertes Tonstudio wissen wir ganz genau, worauf es ankommt.

Deswegen sorgen wir seit 2003 mit unseren Produktionen dafür, dass Radios, DJs und viele andere aus der Masse herausstechen – und eine eindeutige akustische Visitenkarte hinterlassen. Dabei ist es völlig egal, ob ihr ein kleiner Sender seid oder bereits zur Oberliga gehört. Ein großer Auftritt steht einfach jedem gut.

Unsere Studios befinden sich in Augsburg, im Herzen Schwabens. Neben unserem Produktionsstudio verfügen wir auch über ein komplett eingerichtetes und sendefertiges Radiostudio, das jederzeit ON AIR gehen kann. Für unterwegs steht unser mobiles Radiostudio bereit.

Auch wenn es einmal schnell gehen muss, sind wir der richtige Ansprechpartner. In unserem Jingleshop halten wir 24 Stunden am Tag Elemente zum direkten Download bereit: aussuchen, downloaden, einsetzen.

Fetter Sound ist eben unser Herzblut.

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Kleine Geschichte des Jingles

Hast du je einen "Augenwurm" gesehen? Nein, aber einen "Ohrwurm" kennst du! Wenn du dir die Hörspiele anhörst, die du früher als Kind zum Einschlafen gehört hast, bemerkst du: Atmosphäre, Erkennungsmelodie und sogar der Text "kommen zurück", als wäre es gestern gewesen. Diese Tatsache machen sich das Radio und Werbespots zunutze. Eure Botschaft, in eine einprägsame Melodie verpackt, findet nicht nur die Ohren der Empfänger, sondern prägt sich im Gedächtnis ein. Im besten Fall führt sie ein "Eigenleben" als Ohrwurm. Ganz einfach verschließt du die Augen, doch die Ohren zu schließen, funktioniert nicht so einfach.

Der erste Jingle lief an Weihnachten 1926 im Radioprogramm des amerikanischen Senders WCCO in Form eines Werbespots für Frühstücksflocken. Die Absatzzahlen des Produkts stiegen an: Die Vermarktung mithilfe einer Erkennungsmelodie war ein Erfolg und fand viele Nachahmer. In den folgenden Jahren bevölkerten zahlreiche Werbejingles das Radioprogramm der USA. Um den eigenen Sender für die Zuhörer erkennbar zu machen, übertrug KILF die Idee des Werbejingles auf das Produkt Radio. Ende 1947 strahlte der Sender den ersten Werbejingle aus, der nicht das Produkt eines Herstellers (Frühstücksflocken, Softdrink etc.), sondern den eigenen Sender bewarb. Todd Storz beobachtete Anfang der 1950er-Jahre, wie die Kunden einer Bar immer wieder die aktuellen Hits in der Jukebox auswählten. Er übertrug seine Beobachtung auf das Programm des Senders KOWH, der daraufhin nur noch Hits spielte: die Geburtsstunde des Formatradios. Da andere Radiostationen schnell nachzogen, setzte der Sender eine Erkennungsmelodie ein, um sich im Ohr der Zuhörer zu "verankern" und von der Konkurrenz zu unterscheiden. 1951 gründete William B. Meek die Jingle-Produktionsfirma PAMS, welche fortan für unterschiedliche Radiosender produzierte. Radio Luxemburg strahlte sein deutschsprachiges Programm von Beginn an mit Audio-Logo aus. Doch erst 1961, drei Jahre später, verhalf die Radiosendung "Musik aus Studio B" von Chris Howland ("Mr. Pumpernickel") der Erkennungsmelodie als identitätsstiftendem Merkmal zu einer breiten Zuhörerschaft auch in Deutschland. Seit Einführung des dualen Rundfunksystems 1984 entstanden zahlreiche private Radiosender in Deutschland, die sich ausschließlich über Werbeeinnahmen finanzieren. Keine dieser Radiostationen verzichtet auf eine eigene Erkennungsmelodie. Welche Funktion sie übernimmt, hat sich über die Jahre verändert - neue Aufgaben kamen hinzu. Wir unterscheiden heute u. a. Bumper mit Bett, Stinger und Donut. (Mehr zu den einzelnen Begriffen erfährst du in unserem Lexikon.) Das Prinzip bleibt jedoch gleich: Eine einfache Melodie mit hohem Wiedererkennungswert kündigt an, erinnert oder beendet, um dem Radiosender bzw. einer speziellen Sendung eine Identität zu verleihen. Nun zu den Menschen, welche die Musik aussuchen und auflegen.

Die DJs

Obwohl die Hörer der ersten Radioübertragung 1906 nicht nur Livemusik, sondern auch einer Schallplatte aus Schellack lauschten, verhalf Martin Block dem "Platten auflegen" im Radio erst 1935 zum Durchbruch. In seiner Sendung "Make Believe Ballroom" erzeugte er bei seinen Zuhörern die Illusion, er würde direkt aus einem Ballhaus mit Livemusik senden. Dabei spielte er Schallplatten, die er zuvor selbst gekauft hatte, da sein Radiosender keine besaß! Er suchte sich Sponsoren für seine Sendung. Das Konzept war neu wie auch seine Art der Anmoderation der Musiktitel: Er sprach mit Zimmerlautstärke. Doch seine Sendung war so erfolgreich, dass sechs Jahre später potentielle Werbekunden Schlange standen. Zu dieser Zeit verboten zahlreiche Musiker den Radiostationen, ihre Schallplatten zu spielen. 1941 stellte ein Gericht fest, dass die Musiker nach dem Verkauf der Schallplatte keinen Einfluss auf die weitere Verwendung hatten. Die erste Party, bei der er als Disc Jockey Platten auflegte, veranstaltete Jimmy Savile 1941 in England. Anfang der 1950er-Jahre prägte Alan Freed nicht nur den Begriff "Rock & Roll", sondern trug mit seinem Spielen der Platten im Radio maßgeblich zum Durchbruch des Musikgenres bei. Später ließ er sich bestechen, bestimmte Platten besonders häufig zu spielen, was ihn seine Karriere kostete. Die Bekanntheit der DJs war enorm angewachsen und der Einfluss, den sie ausübten, wie der Bestechungsskandal zeigt. Sie befanden sich in der Lage ein Musikstück "zum Hit zu machen", indem sie es sehr häufig in ihrer Sendung spielten. Anfang der 1970er-Jahre spielte DJ Kool Herc auf zwei Plattenspielern die gleiche Platte. Er mixte zwischen beiden hin und her, um die rhythmischen Passagen des Musikstücks auszudehnen. Diese Technik hatte einen entscheidenden Einfluss auf die spätere Entwickelung von Hip-Hop. Mitte der 1970er-Jahre fand das Genre Disco seinen Weg aus den Untergrund-Klubs in den amerikanischen Mainstream. Frankie Knuckles, Larry Levan und Ron Hardy (u. a.) mixten die Platten zu einem "langen Strom". Anfang und Ende der einzelnen Musiktitel "verschwammen". Die Disc Jockeys erschufen neue Musik im Moment des Auflegens: Der Plattenspieler wurde zu einem eigenständigen Musikinstrument. Ron Hardy eröffnete seine DJ-Sets mit "Welcome to the Pleasure Dome" von "Frankie goes to Hollywood" - seine Erkennungsmelodie. Die Ursprünge der heutigen DJ-Kultur liegen also in den 1970er-Jahren. In den 90er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurden DJs zu Superstars, die für ihre Sets um die ganze Welt reisten. Heute mixen sie nicht nur Schallplatten oder CDs, sondern spielen häufig Musikdateien mithilfe eines Computers, wobei die Unterscheidung zwischen einem DJ-Set und einem Liveact immer weiter verschwimmt. Doch wo entsteht die Musik und wie erfolgt die Aufnahme?

Das Tonstudio

1887 meldete Emil Berliner das erste Grammophon zum Patent an. Während Berliner an der Wiedergabetechnik arbeitete, kümmerte sich sein Mitarbeiter, der Pianist Fred Gaisberg, um die Aufnahmetechnik. Er übernahm nicht nur die Aufgaben des Toningenieurs und Musikproduzenten, sondern suchte auch die Künstler für die Aufnahmen aus (A&R). Bevor Jimmy Siracuse 1933 mit dem "United Sound Studio" das erste unabhängige Tonstudio gründete, standen diese in Abhängigkeit zur Plattenfirma: Das Studio produzierte nur die Platten der Musiker, die bei der Plattenfirma unter Vertrag standen. Besonders für Hörspielproduktionen verteilten Rundfunkanstalten die Sprecher, Effektemacher und Toningenieure in unterschiedliche Räume. Der Produzent mischte die einzelnen Audiosignale aus den separaten Aufnahmeräumen am Mischpult im Kontrollraum. Ein erfolgreiches Konzept, das schnell Nachahmer fand. Bis zum Aufkommen von Mehrspurrekordern in den 1960er-Jahren legten die Studios Wert auf Räume mit einer ausgeprägten Akustik (Nachhallzeit), da alle Aufnahmen in einem "Take" entstanden und diese Räume die Aufnahmen verstärkten. Durch die Möglichkeit mehrere Spuren getrennt aufzunehmen, setzte bei der Produktion ein Trend ein, auch die einzelnen Musiker räumlich zu trennen. Die Aufnahmen entstanden nun in Räumen mit einer eher "trockenen" Akustik und das Abmischen der einzelnen Spuren erfolgte erst später. Musiker versetzte die neue Technik in die Lage, nacheinander unterschiedliche Spuren einzuspielen und so einen kompletten Song mit Gesang, Gitarre, Bass und Schlagzeug alleine aufzunehmen. Früher kostete die Aufnahme eines Albums so viel Geld (Miete des Tonstudios, Produzentengehalt etc.), dass Musiker oder Bands ohne Plattenvertrag vor einem Problem standen. Heute löst der Computer dieses Problem. Ein Audioeditor oder eine Digital Audio Workstation (DAW) ermöglicht jedem Computerbenutzer, Musik oder Podcasts selbst aufzunehmen und eine eigene Sendung zu starten.

Webradio

Im Jahr 1993 rief Carl Malamud das erste Webradio ins Leben und die Band "Severe Tire Damage" übertrug im selben Jahr das erste Konzert online. Im folgenden Jahr sendete das amerikanische Radio WXYC sein Programm - als erster Radiosender - auch über das Internet. Heute bietet jeder Radiosender sein Programm parallel zur terrestrischen Ausstrahlung auch als Stream im Internet an. Darüber hinaus stellen viele Sender Podcasts ihrer Sendungen als Downloads zur Verfügung. Über die Jahre entstand eine nicht zu überschauende Anzahl an "reinen" Webradios. Das Angebot reicht von kommerziellen Stationen mit Programm rund um die Uhr zu Privatpersonen, die einzelne Sendungen produzieren. Die Sender im Internet streamen oder bieten Downloads an.

Wir

Vor diesem Hintergrund kommen nun wir ins Spiel und verbinden die einzelnen Punkte. Wir sorgen dafür, dass zwischen euch, dem Sender der Botschaft, und euren Hörern, den Empfängern der Botschaft, alles reibungslos funktioniert. Ihr sendet aus unserem Radiostudio nach UKW-Maßstäben, um bei fast jedem Sender weltweit live ON AIR zu gehen (Musiktaxi). Ihr habt nun eine Vorstellung von der Entwicklung der Jingles. Heute besteht eine Sendung aus vielen unterschiedlichen Bausteinen, die wir alle produzieren. Ihr wählt einzelne Elemente aus oder wir produzieren euch eine Sendungsverpackung. Wenn ihr unter Zeitdruck steht, findet ihr bei uns jederzeit einzelne Elemente als Download. Für den großen Auftritt erstellen wir euch auch eine komplette Senderverpackung "aus einem Guss". Darüber hinaus analysieren wir gemeinsam eurer Sendung in einem Aircheck und geben euch Tipps zur Weiterentwicklung - coachen euch. Da heute jeder die Möglichkeit besitzt, mit einem Webradio auf Sendung zu gehen, kommt dem Wiedererkennungswert eurer Sendung bzw. eures Senders eine große Bedeutung zu. Er hilft, euch von den zahllosen anderen Sendern zu unterscheiden. Euch fehlt Inhalt? Dann hört euch unsere Sendung Shock an. Ihr strahlt unsere Show kostenlos aus! Da wir Shock live senden, besteht für eure Hörer die Möglichkeit anzurufen und zu partizipieren. Wir produzieren die Sendung "neutral": Eure Zuhörer nehmen Shock als einen Teil eures Senders wahr. Schon Ron Hardy verwendete einen Song als Erkennungsmelodie, aber wir gehen einen Schritt weiter und produzieren ein Intro und DJ-Drop speziell für dich und deine Sets. So gibst du deinen Sets eine persönliche Note. Mit unserem Pool an Sprechern realisieren wir auch weitere Produktionen: Stadionansagen, Telefonansagen oder Werbespots. Nicht die Größe eures Senders, Betriebs oder Vereins entscheidet, sondern die Botschaft, die ihr sendet. Wir verbinden eurer Botschaft mit der Technik und verpacken sie in einer professionellen Produktion. So kommt sie nicht nur bei euren Hörern an, sondern bleibt in Erinnerung. Du kannst es hören, wir produzieren es.